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Die nervigen Zappelstörer 1. August 2012

Posted by DL2MCD in Nervensägen.
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Im WWW muß es blinken, zappeln, rülpsen, gackern, so ist ja das gängige Klischee aller Werbetreibenden. Da darf man nicht wie in einem Buch (oder auf einem E-Book-Reader) entspannt Informatives lesen, sondern muß mit Werbung zugeballert werden.

Und schon gar nicht darf man einen Text ungestört bis zu Ende durchlesen. Schließlich wird ja die Werbeattraktivität einer Seite nach Klicks abgerechnet und nicht danach. ob jemand die Texte liest.

Die neueste Folge dieses “Nun klick doch endlich, Du Sau”-Geschäfts sind diese blöden Banner, die kurz vor dem Ende eines Textes einem von rechts über diesen geschoben werden, um für den nächsten gefälligst anzuklickenden Text zu werben:

Bild

Hier ein aktuelles Beispiel: Wer auf Web.de den Spiegel-Online-Text “Filmreifes versagen” lesen will, bekommt plötzlich von rechts unten eine “Empfehlung der Redaktion” vor den Text geschoben, die – ja genau, für den Text “Filmreifes Versagen” wirbt.

Vielleicht klickt der genervte Leser ja drauf und liest dann zwar den Text kein zweites Mal, hat aber wenigstens geklickt.

Im heutigen WWW gilt leider: “Du Arsch sollst ja auch nicht lesen, sondern Bilder und Videos gucken”.

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Kommentare

1. Ulf J. Froitzheim - 1. August 2012

Du schreibst mir aus dem Herzen. Andere Übeltäter: kress, Süddeutsche. Da kriegt man echt den Hass.

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