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Asterix-Autor bekommt die Quittung für seine jahrelangen Rechtsstreits 19. Februar 2011

Posted by DL2MCD in Mal was Positives, Nervensägen.
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Er war einer derjenigen, die Gravenreuth groß gemacht haben: Ob Anti-Atom oder Linux, immer klagte Uderzo. Während ein Möbelmarkt Möbilix heißen darf, weil das eine kommerzielle Nutzung ist, war Mobilix für ein mobiles Unix nicht zulässig, weil ein kostenloses Projekt Uderzo und Gravenreuth ein dicker Dorn im Auge war. Grad, daß der Begriff Linux selbst nicht von Uderzo verboten wurde.

Der Texter René Goscinny, der die ersten 24 Asterix-Bände zusammen mit Uderzo erstellt hat, wäre mit diesem Vorgehen sicher nicht einverstanden, wenn er denn heute noch am Leben wäre.

Ausgerechnet das französische Finanzamt stoppt aber nun den heutigen Asterix-Alleinherrscher: Es spricht Uderzo die Mitautorenschaft an den 24 mit Goscinny erstellten Asterix-Bänden ab.

Sicher übertrieben, denn Uderzo hat sicher an den 24 Original-Asterixen mitgetextet, sonst hätte er kaum alleine weitermachen können. Aber in dem Fall trifft es totzdem den Richtigen.

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Kommentare

1. Ulf J. Froitzheim - 19. Februar 2011

„Grad, daß der Begriff Linux selbst nicht von Uderzo verboten wurde.“

Wie hätte Albertix Uderzix denn da schon argumentieren können? Es heißt ja Linux und nicht Lunix.

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2. DL2MCD - 19. Februar 2011

Also mit Logik wurde da ohnehin nicht argumentiert….im Zweifelsfall ist doch alles verwechslungsfähig, wenn man das will…könnte ja auch mit Linus von den Peanuts verwechselt werden, ok, Linus Torwald hieß selbst so, aber der eigene Name wurde ja auch schon verboten…

Ich denke nur, wer ständig und überall rumklagt, hats auch nötig.

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