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Ist das Betonzeitalter zurückgekehrt? 17. Mai 2011

Posted by DL2MCD in Wie bitte?.
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Die Architektur unserer Städte wurde in den 70ern ja in massiven Beton gegossen. Nackt, roh, grau.

Später strich man den Beton zumindest in etwas freundlicheren Grautönen an und dann kamen die Glaspaläste.

Was man momentan allerdings in München entlang der Bahnlinie zwischen Pasing und Hauptbahnhof neu baut, ist durchweg von einer auserlesenen Häßlichkeit. Der Höhepunkt befindet sich dabei auf etwa halber Strecke:

Der nagelneue S-Bahnhof München-Hirschgarten nervt mich ohnehin, weil durch ihn die Züge im Fahrplan genau so um 2 Minuten verschoben wurden, daß meiner nun normalerweise just weg ist. Auf der Rückkehr von dieser Veranstaltung durfte ich ihn das erste Mal nutzen und muß außerdem sagen, daß er auch noch potthäßlich ist:

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Mehr Fotos wollte ich gar nicht machen, damit es mir nicht die Kamera zerreißt…aber jeder, der schon mal in München S-Bahn gefahren ist, kennt dieses 70er-Jahre-Denkmal.

Warum man 2010 so eine Betonarchitektur der 1970er hinstellen muß, und diese Depressiv-Wände nicht mal anmalt, wie es inzwischen eigentlich üblich ist, konnte mir von der S-Bahn niemand beantworten.

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Kommentare

1. Ulf J. Froitzheim - 17. Mai 2011

Farbe ist doch teuer. Das kann die Bahn sich nicht leisten. Die wartet lieber, bis junge Leute kommen, die ihre eigenen Sprühdosen mitbringen.

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