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Vom Neid und wie man ihn (vielleicht) vermeiden kann… 13. September 2011

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches.
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Speziell der Neid – ob nun von Chefs, Kollegen, Lesern, Bloggern…eigentlich jedem…ist eine Plage für Journalisten. Doppelt lästig, weil er einem die Arbeit erschwert – und, weil er gar nicht berechtigt ist: Meist geht es den Neidern viel besser als dem Beneideten.

Von Neid kann man sich allerdings ebensowenig was kaufen wie von Mitleid, also sollte man vermeiden, Neidhammel auf sich aufmerksam zu machen.

Schön ist dazu dieser Spruch:

Es gibt den Spruch, daß jeder Soldat den Marschallstab im Tornister hat.

Weniger bekannt ist die Ergänzung, daß niemand den sehen sollte, schon gar nicht der Spieß.

Bleibt natürlich das Problem, daß man den Stab eines Journalisten stets sieht (nein, das ist nicht dieser Stab, Ferkel!!!), wenn er unter seinem Namen schreibt. Ok, wenn der Textchef am Werk war, dann ist es nicht mal seiner, doch wenn das Ergebnis gut ist, wird er zwangsweise Neider haben.

Die einzige Abhilfe ist es leider, unter Pseudonym zu schreiben oder den Beruf zu wechseln. Letzteres mag nicht gegen Neider helfen, aber dann haben sie wenigstens auch Grund dazu…

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