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Gute Chefs, schlechte Chefs… 29. November 2011

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches.
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Ich wurde zuletzt mal gefragt, ob ich eigentlich nur schlechte Chefs oder Auftraggeber gehabt hätte?

Nein, selbstverständlich nicht!

Innerhalb des Journalismus waren etwa 50% prima, außerhalb deutlich mehr.

Mit vielen Chefs habe ich bis heute Kontakte, und ich bin auch schon mal „zurückgekehrt“

Und warum schreibe ich über die dann nicht auch mal was?

Nun, ich schreibe auch nicht über jeden „schlechten“. Das würde niemand lesen wollen. Und ich schreibe sowas schon mal aus Wut, aber nicht aus Rachegelüsten (das wäre auch doof, denn dann würde das in einer Keilerei enden – „seit 5:15 wird zurückgebloggt!“).

Über aktuelle Arbeit- oder Auftraggeber schreibe ich aber generell nicht. Das verstößt nicht nur gegen jegliches übliche Geschäftsgebahren, es ist meist auch vertraglich untersagt. Und es wirkt leicht wie Geprotze, das liegt mir nicht.

Gejammer und Geschimpfe ist in Deutschland dagegen durchaus sinnvoll und angebracht. Alleine schon, weil sich dann meine Leser selbst sofort viel besser fühlen. 😉

Natürlich bin ich mit aktuellen Arbeitgebern und Chefs üblicherweise sehr zufrieden, sonst wäre ich ja nicht dort, aber ich kann und will darüber dann eben nicht bloggen. Ich schreibe ja auch nicht darüber, was ich mit meiner Partnerin anstelle. Das geht alles niemand was an. Und sentimental-nostalgisches („ach wie schön war es einst bei ….“) will auch keiner lesen.

Abgesehen davon: Wäre Stromberg so erfolgreich, wenn jener ein netter Kerl wäre? Nee, ist wie im Journalismus: Schlechte Nachrichten werden eher gelesen.

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