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Microsoft, da tanzt man vor Wut… 25. November 2013

Posted by DL2MCD in Nervensägen.
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Microsoft-Software ist immer wieder Grund für Verärgerung, das ist nichts Neues. Vor allem, wenn es such um etwas Neues handelt: Man soll ja nie die neueste Version einer Software von SM äh MS nutzen.

Leider wird man manchmal dazu gezwungen. So war an einem Arbeitsplatz Office 2003 nicht mehr geeignet, weil immer mehr .pptx-, .xlsx- und .docx-Dateien eintrudelten, die auch unverändert zu bearbeiten waren – da half auch das Kompatibilitätspaket nicht weiter. Auch war der Rechner ohnehin sehr langsam und sollte durch einen neueren ersetzt werden.

Office 2007 hatte der Admin dort aber noch nie, Office 2010-Lizenzen waren aus und wurden von MS auch nicht mehr herausgegeben. Es mußte nun also Office 2013 sein.

Das allerdings läuft mit dem vorhandenen Exchange-Server nicht mehr.

Der Admin hatte zudem seine letzte Windows-7-Version aufgebraucht und installierte nun Windows 8. Das hat nicht nur keinen richtigen Startknopf mehr und auch, wie man es herunterfährt, ist schwierig zu ermitteln (Tipp: Windows-I). Unter Windows 8 läuft auch Office 2003 nicht mehr. Und Office 2013 nicht mit Exchange.

Nun wurde eine virtuelle XP-Maschine installiert, unter der dann Office 2003 läuft.

Jetzt läuft also E-Mail in einem anderen, virtuellen Computer als der Rest.

Tschüß C&P, Anhänge anhängen und abspeichern. Letzteres kann man zwar vermeintlich, doch in virtuellen Maschinen sind leider auch die Laufwerke virtuell: Was man in der virtuellen Maschine auf der Festplatte ablegt, ist auch nur in der virtuellen Maschine auf der Festplatte, auf der reellen Windows-8/Office 2013-Maschine dagegen nicht. Und umgekehrt.

Der Computer läuft nun also schneller. Die Arbeit dagegen langsamer…

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Kommentare

1. Ulf J. Froitzheim - 25. November 2013

So bringt man Leute dazu, Daten in der Cloud zu parken, und die NSA freut sich. Ein Tipp zu Win8 (nein, nicht 8.1): Es gibt eine kostenlose Shutdown-App; bei uns liegt diese knallrote Kachel im Design einer Ein-/Aus-Taste gleich links unten.
Und ein Trost: Apple gibt sich mit Mavericks, iWorks & Co. alle Mühe, die schlechtesten MS-Erfahrungen noch in den Schatten zu stellen. So etwas Missratenes aus Cupertino habe ich noch nie gesehen. Ich komme mir vor wie ein Betatester*, ach was sag ich: Alphatester. Dabei erschien es mir (wie übrigens auch Windows 8) zunächst als Fortschritt. (Was für Windows 8, so wie wir es benutzen, also als Home-Version mit Thunderbird und Open Office, nach wie vor gilt.)

* Was macht das nicht abschaltbare (!) Rechtschreibprüfprogramm von Safari (Chrome läuft unter Mavericks faktisch nicht mehr) aus dem Beta-Tester, wenn man ihn ohne Binde-Strich tippt? Betagtester. Da kommst Du Dir echt alt vor. 😉

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DL2MCD - 25. November 2013

Daß ich das nochmal erlebe, daß jemand sagt, am Mac ist das alles noch viel schlimmer… 😀

Ja, die Cloud wird von Office 2013 gut unterstützt…während die alten Word-Versionen ja schon Datenmüll produziert haben, wenn ein Intranet-Laufwerk mal kurz nicht erreichbar war, kann Office 2013 mit Webdav bestens arbeiten und weiß sogar, an welcher Stelle man beim letzten Dateiöffnen war.

Und ich sichere ohnehin in die Cloud. Nach Massachusetts, USA. Klar kann da die NSA mitlesen, wenn die Verschlüsselung nicht gut genug ist, aber mir sind die Daten da trotzdem lieber als in D, wo man sie nicht nur mitliest, sondern sich per einstweiliger Verfügung gleich exklusiv holt. Komischerweise quaken grade die momentan so sehr über die Verletzung der Privatsphäre durch die NSA, die selbst keine Probleme damit haben, sich fremde Daten anzueignen.

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