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Wenn Promis grillen, weiß man schon vorher, wie das ausgeht… 2. Mai 2014

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches, Pleiten, Pech und Pannen, Wie bitte?.
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Es gibt kaum langweiligeren Kram in Radio und Fernsehen als diese ewigen Promi-Beweihräucherungssendungen. Junggesellen kochen, und Paola singt, nein, letzteres zumindest ist Vergangenheit.

Es ist sicher auch sehr öde, darüber zu berichten, zumal vorher ja schon fest steht, was berichtet werden muß.

Trotzdem ist es schon sehr „mutig“, dies auch tatsächlich vorab zu tun:

Rückblick auf die Zukunft

SWRinfo erfindet die Zeitmaschine

Natürlich können Zeitungen sowas auch, wie Carmen Thomas seinerzeit echt live vorzeigen konnte:

BILD war schon vor der Sendung live dabei…

Ich kann ja verstehen, daß man nicht jeden Mist tatsächlich selbst ansehen und ertragen mag, über den man so berichten muß. Aber so gehts ja nun wirklich nicht.

Ich hatte vor Jahren schon ein Aha-Erlebnis zu diesem Thema:

Ich hatte wie alle zwei Jahre über eine bestimmte zweitägige Konferenz zu berichten. Eine interessante Konferenz, doch man hatte Routine, kannte sich aus.

Der erste Vortrag war Samstag um 8 Uhr früh. Dann eine Stunde Pause, um 10 ging es erst weiter.

Wegen dem einen Vortrag so früh aufstehen? Nee. Muß doch nicht sein.

Um 10 war ich dann brav im nächsten Vortrag. Nein, einige Minuten vorher natürlich. Fragte meine Sitznachbarn, wie denn der um 8 so gewesen war, um nicht bloß aus dem Vortragsheft abzuschreiben, denn das wäre ja echt Pfusch, nicht nur der Inhalt, auch die Form des Vortrags sind ja Teil eines Berichts.

Der ist ausgefallen, der Referent war krank!

Prima, also nix versäumt, gute Entscheidung, später zu kommen. Habe ich dann auch so geschrieben. (Also daß der Vortragende krank war, nicht daß ich auch nicht da war, natürlich).

Was aber stand im Konkurrenzblatt?

Der Dozent xxxx überzeugte wie immer schon am frühen Samstagmorgen durch einen souveränen, aufgeweckten Vortrag,

Aha. So funktioniert also Journalismus. Nicht.

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