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Bertelsmann macht dicht! 30. Juni 2014

Posted by DL2MCD in Pleiten, Pech und Pannen.
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Wie, was, der ganze Konzern?

Nee, das nicht.

Aber das, womit er einst anfing: Die Buchclubs!

In meiner Jugend gab es ja noch diese Drückerkolonnen. Die standen dann z.B. in Pasing am Bahnhof und wollten, daß man bei einem Gewinnspiel mitmacht und dafür unterschreibt. Nee, ich für ein Gewinnspiel unterschreiben, natürlich nicht. Nachher hat man garantiert eine Waschmaschine gekauft und ist Mitglied im Bertelsmann Buchclub!

Natürlich war ich das auch ohne Unterschrift, die hatte der Drücker einfach dazugefälscht…

Bertelsmann sah dann ein, daß sie mit der Sache nicht weit kommen und ich war wieder Nicht-Mitglied – und natürlich auch gewinnlos.

Später war ich dann nochmal kurz Mitglied, weil es ein Buch mit Tipps für Bewerbungsschreiben in einem der zahlreichen Bertelsmann-Läden gab, man dort aber nur als Mitglied einkaufen durfte. Nach dem Kauf habe ich gleich wieder gekündigt.

Als mein Vater nicht mehr lesen konnte, weil seine Augen zu schlecht wurden, gab er dann aber seine Gold-Mitgliedschaft an mich weiter. Damit konnte man dann manche Bücher günstiger bekommen, für 20 Jahre Mitgliedschaft. Lästig nur der „Mindestverzehr“, man mußte alle Vierteljahre ein Buch kaufen, sonst bekam man den „Vorschlagsband“ geschickt, ein Buch, das man meist nicht mochte, aber dnenoch zahlen mußte.

Nach und nach erlaubte man mir aber erst, nur noch einmal im Jahr einzukaufen (dann gleich alle vier Bücher) und schließlich nur noch zwei Bücher. Es fand sich dort einfach kaum mehr Brauchbares, nur lauter Vampir-Fantasy- und Frauenbücher, und ich fand auch kaum mehr die Zeit. Und die Verkäuferin war immer ganz begeistert, daß mal jemand nicht den Vampir-Mist kauft und noch anderes findet.

Jetzt war ich nochmal dort – wohl zum letzten Mal:

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Schwein gehabt! 27. Juni 2014

Posted by DL2MCD in Wie bitte?.
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Da hab ich doch glatt befürchtet, ich müsse nun gleich das ganze Buch „Darf ich meine Oma selbst verbrennen“ scannen, um es hier zu präsentieren, aber nein…

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Ganoven übernehmen nun Polizeiaufgaben 25. Juni 2014

Posted by DL2MCD in Wie bitte?.
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Früher hat die Polizei schon mal ein Stöffchen mitgebracht, wenn sie jemand ans Leder wollten und dort eine Hausdurchsuchung angesetzt war.

Inzwischen sucht man nicht mehr nach Drogen, sondern nach Kinderpornos. Doch die muß die Polizei nun gar nicht mehr selbst mitbringen:

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Abmahnwelle die 100.: Das Landgericht Köln mal wieder… 23. Juni 2014

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Viel Ärger hat das landgericht Köln ins deutsche Internet gebracht, in jeder Hinsicht. Mit einem Fotografen. Dieser fotografiert alles Mögliche, und bietet dann die Bilder bei Günstig- und Kostenlos-Fotodatenbanken wie Fotalia und Pixelio an.

Ich benutze diese gelegentlich für Print- und E-Books, für Webseiten allerdings nicht. Ich finde, es muß nicht jeder Artikel mit einem mehr oder weniger sinnigen Symbolbild garniert werden, und als Element des Webdsigns stünde der Benutzung die auch bei kostenlosen Bildern notwendige Angabe des Fotografennamens im Wege: Während die beim Buch im Impressum stattfinden kann, muß sie bei Webseiten möglichst beim Bild sein. Kein Problem, wenn wirklich das Bild selbst gezeigt wird, aber bei dem Bild in einem Webdesgn?

Dieser Fotograf hat allerdings diese durchaus sinnvolle Regelung torpediert:

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Was macht diese Schaltung? 20. Juni 2014

Posted by DL2MCD in Wie bitte?.
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Wer es rausbekommt, darf sie nachbauen…:

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Spion und Spion 18. Juni 2014

Posted by DL2MCD in Pleiten, Pech und Pannen.
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Also eigentlich passiert das doch eher Geheimdiensten. So gab es in der DDR einst eine Kleinanzeige, daß sich Rundfunk-DXer treffen wollten. Also Leute, die ferne Sender empfangen.

Aufgegeben hatte die Stasi die Anzeige, klar – man wollte Leute erwischen, die Westradio (nicht nur BRD, sondern auch den Rest der Welt) hören und feststellen, warum die das tun und was ihre Meinung dazu ist.

Da das aber jedem Normalbürger sonnenklar war, erschienen auch nur – andere – Stasi-Leute zum Treffen. Das wurde allerdings erst beim Auswerten der beiderseitigen Aufzeichnungen festgestellt… 😀

Jetzt aber haben Journalisten dasselbe Kunststück hinbekommen:

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Futterneid 16. Juni 2014

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches.
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Es gab neben manchem Leser auch einen Chef, der ernsthaft auf mich neidisch war und damit indirekt Namensgeber dieses Blogs wurde. Ob in Sachen Arbeitsausstattung – die er vom Verlag bekam, ich mir dagegen auf eigene Kosten kaufen mußte -, ob in Sachen Privatleben – er hatte eine Frau, Kinder und eine Freundin, ich nur eine Freundin, aber gerade das erschien ihm wohl besser -, ob in Sachen Behausung – er hatte ein Haus in Altötting und eine Wohnung in München, doch dank ihm verlor ich fast meine einzige Unterkunft, was in den Heise-Foren dann auch noch breit ausdiskutiert wurde 😦 -, ob in Fragen der Verschuldung – die bei mir nach dem Job höher war als zuvor, teils durch die privat zu beschaffenden Testgeräte, weil er Leihstellungen als „korrupt“ ansah, teils wegen des erwähnten Wohnungs-Theaters – und nun wohl auch höher als seine, oder eben in Sachen artgerechte Ernährung.

Bei Redakteuren hat diese aus Döner, Currywurst oder McDoof-Fraß zu bestehen, eine wirklich gute Kantine gibt es nur bei Axel Springer in Hamburg. Die braucht man dort aber auch, weil man zwischen 9 Uhr früh und 1 Uhr nachts kaum mal die heiligen Hallen verlassen darf, nicht mal bzw. erst recht nicht für einen Arztbesuch. Zumindest verhungern muß man dann also nicht, dafür stirbt man schon mal am Arbeitsplatz.

Das ist allerdings Luxus im Journalismus. Fast alle anderen Verlage sind von den Innenstädten, wo man genügend Möglichkeiten hat, essen zu gehen, in irgendwelche Vorstadt-Industriegebiete umgezogen. Da kann man schon froh sein, besagte Currwurst zu ergattern. Auch Heise saß mit Telepolis in so einer Diaspora – es gab nur einen Dönerstand in der Nähe, sonst nichts. (Inzwischen gibt es nach einem weiteren Umzug nicht mal den mehr).

Freie Journalisten wiederum sind ohnehin am Verhungern, weil bei ihnen das Portmonnaie leer ist. Insbesondere im Rentenalter helfen dann nur gute Kontakte beim Überleben, weshalb denn auch auf jeder Pressekonferenz, bei der es irgendwas zu essen gibt, dieselben älteren Kollegen auftauchen, von denen allgemein bekannt ist, daß sie längst nicht mehr veröffentlichen, aber immer am Buffet stehen.

Wen wundert da, daß Journalisten so gerne mit Pressekonferenzen mit angegliedertem Mittagessen geködert werden? Auch wenn so nur die Falschen angelockt werden. Eine Redakteurstätigkeit endete auch an der Verfressenheit des neuen Chefs: Er filzte systematisch die Post, um auf jede für mich bestimmte Einladung gehen zu können – und war dann dort absolut fehl am Platz, ging Veranstalter und den anderen Teilnehmern unsäglich auf den Wecker, weil es nun mal Technikseminare waren und keine Journalistenabfütterungen und er dann die ganze Zeit nur maulte, wann denn endlich die Party losginge und dieses blöde Technikgequatsche ein Ende habe…

Deshalb hat mich das immer angeekelt: Ich gehe auf eine Veranstaltung, wenn mich das Thema auch wirklich interessiert. Nicht des Essens wegen. Zumal die Fahrt von meinem Wohnort in die Hauptstadt alleine schon fast 25 € und einen halben Tag kostet. Mit Verdienstausfall sind so fix 50, 100 € weg. Dafür kann ich hier draußen besser essen gehen oder noch besser selbst kochen als bei der Journalistenfütterung auf einer FressePressekonferenz.

Auch habe ich genug erlebt, als daß man mich mit sowas irgendwie beeindrucken oder gar beeinflussen könnte. Natürlich schätze ich ein gutes Essen. Aber das ist es dann auch.

Doch wenn ich bei Telepolis zu Terminen aus dem Hause Burda ging, kam immer so ein schleimiges

Mei, da gibt’s immer so gut zu essen!

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Wenn der Zug nicht mehr anspringt…. 13. Juni 2014

Posted by DL2MCD in Pleiten, Pech und Pannen, Wie bitte?.
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…dann muß er angeschoben werden, oder?

Ja schon…

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Und es gibt ihn doch, den 30. Februar! 10. Juni 2014

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Kontoauszüge lügen doch nicht, oder?

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Warum im Bermuda-Dreieck so viele Schiffe absaufen… 6. Juni 2014

Posted by DL2MCD in Pleiten, Pech und Pannen.
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Man weiß es ja inzwischen: Da steigen Methan-Blasen auf, und diese sabotieren den Auftrieb der Schiffe, die dann unerwartet und plötzlich versinken.

Aber wie kommt es zu diesen Methanblasen?

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Zebra-Chamäleon 4. Juni 2014

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Zebras fallen überall auf, oder?

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Brand in Altenheim: BILD war dabei! 2. Juni 2014

Posted by DL2MCD in Pleiten, Pech und Pannen, Wie bitte?.
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Klar, wenn wo was los ist, ist BILD live dabei:

Mutter drehte Kinder durch Fleischwolf – BILD sprach mit den Klopsen!

Lebensmüder sprang von Hochhaus – BILD sprang bis zum 6. Stock mit.

Jetzt hat BILD miterlebt, wie Senioren aus einem brennenden Altenheim gerettet wurden:

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