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Florian Rötzer und die „schwülen Sexualphantasien“ – die Bilder 29. Dezember 2014

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches, Wie bitte?.
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Es gibt einige Jobs, die ich heute bereue. Die meisten davon waren journalistischer Art, und andere haben mich dafür dennoch bewundert. Nur was helfen einem 4 Jahre Anerkennung, wenn am Schluß nur die Erkenntnis bleibt, daß der Chef eine ganz andere Linie vertritt, als er offiziell vorgibt, und alles, wirklich alles, was man in der Zeit geleistet hat, komplett ablehnt?

Offiziell gilt Telepolis als linksliberal. Tatsächlich ist es weder das eine noch das andere. Wobei ich auch mit konservativ leben könnte, ich schreibe ja nunmal über Naturwissenschaft und nicht Politik, nur eine Liebe zu verrückten rechten Spinnern, damit nicht.

Offiziell gilt Telepolis als grün-alternativ-umweltfreundlich, gegen den Klimawandel. Tatsächlich haßt Florian Rötzer die Grünen, war sauer, daß ich auch nur auf die Idee kam, mich wegen seinen ewigen Vorwürfen, zuwenig über Politik zu schreiben, zu einer Journalistenveranstaltung der Grünen mit Vorstellung ihres neuen Programms zu begeben. Ebenso war er sauer, daß ich den Autor Wolfgang Pomrehn gelobt hatte für seine Artikel (was er nie getan hatte – Wolfgang Pomrehn hatte das Gefühl, seine Texte seien ungeliebt, was wohl seitens Florian Rötzer auch zutrifft) und tat kund, „noch so einen“ (= Naturwissenschaftler) dürfe ich nicht betreuen. Dabei sollte ich ja die Rubrik „Energie & Klima“ aufbauen und betreuen. aber doch bitte ohne Naturwissenschaftler…

Was mich aber heute noch am meisten ärgert, neben dem Stalker, der von Rötzer gefördert und geschützt wurde, ist die Geschichte mit den „Mietdemonstranten“, die nach Körbchengröße sortiert angeboten wurden.

Da ich dieser Tage darauf wieder angesprochen wurde, hier, wie das damals aussah:

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Die Screenshots sind sehr klein und kaum lesbar, weil wir damals Bilder nur mit maximal 350 Pixeln Breite anzeigen durften. Eigentlich waren es 400 Pixel, doch wenn man die ausnutzte, damit etwas wenigstens halbwegs lesbar war, wurde der Grafiker Michael Schuberthan sauer und manschte alles auf 333 Pixel Breite zusammen, sodaß garantiert nichts mehr erkennbar war. Also blieb man notgedrungen bei 350 Pixeln.

Es dürfte aber dennoch erkennbar sein, was der Stein des Anstoßes war, was meine damalige Kollegin (die heute deshalb auch nichts mehr mit Journalismus zu tun haben will) an diesem „Leiharbeiter-Shop“ störte – und was Florian Rötzer dann als „schwüle Sexualphantasien“ geißelte, weil sowas doch völlig normal sei und nur der, der sich daran störe, sei nicht normal…

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