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So ein Rheinfall! 12. Januar 2015

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches, Pleiten, Pech und Pannen.
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Ich hasse Markenrecht, aus bekanntem Grund.

Große Unternehmen sind davor auch nicht geschützt. Mein früherer Buchverlag (was Dritte wiederum mit Mißbrauch des Urheberrecht verhinderten) Galileo darf nun nicht mehr so heißen.

Der neue Name ist „Rheinwerk Verlag„, wobei da sicher RWE bald ein Veto einlegt…

Und daß das Satellitennavigationssystem Galileo auch nicht mehr so heißen darf, war mir auch neu.

Gut, daß Galileo Galilei nicht mehr lebt, sonst würde er nun auch verklagt. Diesmal nicht von der Kirche…

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Kommentare

1. ujf99 - 13. Januar 2015

Das Satellitensystem Galileo darf noch so heißen. Wie man beim DPMA nachsehen kann, liegt die Marke auch nicht bei EADS/Airbus Defense, sondern bei der ESA bzw. der EU. Der Streit mit Travelport begann offenbar schon 2003. D.h. beide haben wechselseitig beim DPMA Widerspruch eingelegt. Da es sich um unterschiedliche Nizza-Klassen handelt, waren – und sind – beide Wortbildmarken parallel eingetragen. Zuerst war nur Travelport der Ansicht, es könnte eine Verwechslungsgefahr bestehen, 2009 drehten die EU-Juristen den Spieß um. Die Rheinwerker haben Markenrechte für ihre Dachmarke und mehrere Submarken eigentlich bis 2020. Da die Marken seit 2000 bestehen und 2010 verlängert wurden, ist mir unverständlich, wieso Travelport jetzt noch dagegen vorgehen kann.
Wieso nimmt Travelport eigentlich hin, dass P7S1 eine Sendung so nennt?

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DL2MCD - 13. Januar 2015

Es mag noch so heißen dürfen, aber nicht unter dem Namen vermarktet werden. Was da nun auch wieder der Unterschied ist…?
Unterschiedliche Nizza-Klassen sollen ja eigentlich Kollisionen vermeiden, aber dann gibt es wieder die überragende Bekanntheit, die dann auch andere Nizza-Klassen tangiert…z.B. Klopapier unter dem Namen FAZ geht sicher nicht, auch wenn die Nizza-Klasse seitens der Zeitung nicht reserviert sein sollte (bei „Tempo“ gab es ja einst zwei Produkte aus Papier, eins für die Nase und das andere war nach Meinung mancher eher für’n A…).
Pro7: Vielleicht haben die Fernsehleute die teureren Anwälte?

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ujf99 - 13. Januar 2015
2. ujf99 - 13. Januar 2015

Der war übrigens nicht von Pappe, eher ein Leukoplastbomber mit Ladefläche.

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DL2MCD - 13. Januar 2015

Ich meinte die „Zeitschrift“, die meinten manche, sei eher für achtern… 😀

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ujf99 - 14. Januar 2015

Wenn Tempo mit Karacho in den Abgrund fährt, ist der Name doch passend.

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