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Verschwörer unter sich: „Lügenpresse“ vs. Kopp-Verlag 18. November 2015

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches, Nervensägen.
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Woher kommen diese Forderungen, Angela Merkel in die Luft zu sprengen und vieles anderes Unschöne mehr?

Unter anderem vom auf Verschwörungstheorien spezialisierten Kopp-Verlag. Von „Journalisten“ wie Udo Ulfkotte und Jürgen Elsässer, der früher etliche Artikel bei Telepolis veröffentlichte und dort auch heute noch als „Waffe gegen die Systempresse“ gelobt wird.

Wer dort versucht, rational und vernünftig zu bleiben, wird dann als „korrupt“ verleumdet und verbannt. Solche Beiträge haben in „alternativen Medien“ nichts verloren!

Sehr schade, denn es bräuchte alternative Medien, die nicht Verschwörungsscheiß machen. Es beweist aber auch erneut, daß Telepolis absolut nicht „links“ ist.

Wer mal etwas über die Verschwörer wissen will, wird stattdessen hier fündig:

Frontal 21: Verschwörungstheoretiker machen Kasse

Ja, beim „verschnarchten“ ZDF!

Nur die haben die Macht, sich noch gegen solche Aktivitäten zu äußern.

Während andere sich lieber den Rechten anbiedern und das als „Meinungsfreiheit“ mißverstehen, wenn jeder Mist seine Plattform geboten bekommt. Nein, das ist nicht „ausgewogen“. 😦

Mir wird immer klarer, aus welcher Ecke der Ärger kam, mit dem ich seinerzeit zu kämpfen hatte. Ich wußte schon, warum ich bei Telepolis nicht über Politik schreiben wollte. Ich wußte damals nur nicht, daß mir mein Chef dann auch noch so in den Rücken fallen und mit den Angreifern gemeinsame Sache machen würde.

Aber Vernunft ist im Journalismus schon lange nicht mehr gefragt… 😦

Als „Lügenpresse“ beschimpft zu werden, ist heute ein Kompliment. Allerdings auch eine Garantie dafür, dann nicht mehr lange einen Job zu haben. Warum die Nazis Journalisten auch heute noch persönlich bedrohen, ist mir deshalb ein Rätsel – es reicht völlig, wenn sie sich bei deren Chefs beschweren, die diese dann feuern. Unliebsame Berichte werden so viel zuverlässiger unetrdrückt, denn mit einem bedrohten Kollegen gibt es Solidarität, mit einem gefeuerten Kollegen dagegen nicht – das ist ja Alltag…

Man kann als Journalist mittlerweile nur noch beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk offen arbeiten. In der normalen Wirtschaft ist man viel zu schnell seinen Job los, wenn sich irgendwelche Gruppen über einen beschweren. Wobei diese natürlich auch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommen können, aber das ist ein anderes Thema…

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Kommentare

1. Ulf J. Froitzheim - 18. November 2015

Ulf Kotte heißt eigentlich Udo Ulfkotte. Darüber bin ich ganz froh. Mit diesem Menschen möchte ich nicht einmal den Vornamen gemein haben.

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DL2MCD - 18. November 2015

Ups. Korrigiert.
Man kann sich leider nicht aussuchen, mit wem man was im Namen gemein hat. Und froh sein, wenn der dann nicht auch noch behauptet, man würde nur unter Ausnutzung seiner Berühmtheit Geschäfte machen….

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