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Amazon und die Abzocker: Ein Shop außer Kontrolle! 19. November 2016

Posted by DL2MCD in Nervensägen, Pleiten, Pech und Pannen.
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Unsere Haushaltshilfe hat leider die noch nicht mal ein Jahr alte teure Bodum-Teekanne zerdeppert. Die Dinger sind nicht billig (Listenpreis 65 € mit Edelstahlfilter) und schwer zu bekommen, aber gut. Nur halt zerbrechlich.

Ich kaufe gerne bei Amazon ein und verkaufe auch gerne mal was auf Marketplace. Beides nur privat, deshalb geht es wohl bislang auch ohne größeren Ärger – Händler haben da wie auch bei Ebay ganz andere Probleme. Beispielsweise nachgemachte, gefälschte Versionen der Artikel, die sie selbst importieren und qualifizieren, natürlich billiger. Reklamiert wird dann bei dem, der die richtige Ware hat. Oder es wird gleich billiger angeboten, Geld außerhalb Amazons kassiert und dann gar nix geliefert. Viel dazu findet sich auf Wortfilter.de.

Neu sind allerdings Werbelinks. Die schauen stehen mitten in der Produktseite:

Bild

Doch hat Amazon nicht im Griff, wer da inseriert. Z.B. erscheint dann eine geschwärzte Website (wie beim Panik-Alarm von Windows). Nur ein Feld ist frei, wo man seine E-Mail eingeben soll. Anders kommt man nicht an den „Shop“.

Hat man diese eingegeben, ist immer noch nicht Ruhe: man soll mit einem Link im Posteingang die E-Mail-Adresse bestätigen.

Und danach lüftet sich die Schwärze, doch gibt es „natürlich“ gar keine Bodum Teekannen in dem „Shop“. Der Lagerverkauf ist irgendwo in Spanien. Und dann gibt es noch ein paar Links zu irgendwelchen Rabattheinis.

Aber möglicherweise E-Mail-Spam. Es geht oft ja nur darum, E-Mail-Adressen abzugreifen und weiterzuverticken. Wovor man natürlich auch bei einem echten Shop nicht sicher gewesen wäre.

Ich frage mich nur, warum Amazon auf seinen eigenen Seiten Werbung für fremde Shops schalten läßt? Schließlich können die ja schon bei Amazon selbst mit verkaufen.

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Kommentare

1. berni - 24. November 2016

Das stimmt so nicht. Mit diesem Begriff Firmen zu diffamieren muss man ein wenig vorsichtig sein. Abzocke ist wenn man jemanden Geld aus der Tasche zieht für Leistungen die es nicht gibt – das macht aber weder Amazon noch die andere Seite. Amazon bietet extrem günstige Ware an und ist mit Abstand beliebteste Shop im ganzen Web! –

Die Anmeldung auf der Seite ist deswegen damit das Portal eine große geschlossene Community bekommt und bei seinen Partnern noch bessere Preise herausholen kann die dann mittels Newsletter kommuniziert werden. Es gibt aber auch auf der Seite reduzierte Bodum Angebote wenn man genau schaut. Die weiterführenden Empfehlungen haben auch Bodum Angebote nur nicht laufend sondern immer wieder in Form von wiederkehrenden mehrtätigen Aktionen. Outletpreise gibts nicht permanent.

Der Newsletter muss bestätigt werden, dort liest man auch was man bestätigt und was man bekommt. Das muss man übrigens in deutschland so machen! Im Newsletter findet man Rabatte und Angebote von großen Online Shops die man teilw. sonst nirgends findet!

Ach ja Übrigends ist das alles völlig kostenlos. Und jeder kann sich jederzeit wieder abmelden wenn es ihm nicht gefällt. Da es aber schon sehr sehr viele User gibt dürfte es ja nicht so schlecht sein.

Komisch finde ich nur das es in diesem Blog kein Impressum gibt und man nicht weiß wer das betreibt. Auf andere wild herumschießen und nicht sagen wer man ist. Das ist typisch für das neue Internet. All die Hater, Hasskommentare, Mobber die anonym Ihren Ärger ablassen und im wahren Leben still durch die Gegend schreiten. Eine schöne neue Welt – Herzlich Willkommen!

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DL2MCD - 24. November 2016

Es heißt „Amazon und die Abzocker“, nicht „Amazon und andere Abzocker“. Natürlich ist Amazon günstig. Und das Thema Fake-Shops geht momentan überall durch die Medien und ist ein echtes Problem.

Wenn es einen vernünftigen Grund dafür gibt, daß man sich anmelden soll, dann sollte dieser auch so kommuniziert werden. Wenn ich aber zur Begrüßung nur eine schwarze Seite vorgesetzt bekomme mit einem kommentarlosen E-Mail-Eingabefeld, dort eine E-Mail eingebe und die Seite dann immer noch schwarz bleibt und erst meine E-Mail-Adresse bestätigt haben will, um nach all dem Theater dann nicht das anzuzeigen, was ich suche, dann ärgert mich das und es wirkt nicht seriös.

Es ist nichts gegen einen Newsletter oder eine echte Community einzuwenden, nur die Masche, die ganze Seite einzuschwärzen, bevor man den Newsletter abonniert hat, das ist „Katze im Sack kaufen“. Da frage ich mich, was man zu verbergen hat. Man kann doch die Seite sichtbar lassen und sagen „für weitere Infos abonnieren Sie unseren Newsletter“.

Da ich mit Spam schon ziemlich üble Erfahrungen gemacht habe – und da meine ich jetzt nicht mal einen Newsletter, sondern Weiterverkauf der Daten ohne Ende, sehe ich so etwas extrem kritisch. Z.B. Download eines Druckertreibers nur gegen Registrierung, dann gab es aber gar keinen Druckertreiber, aber dafür massig Werbemails von „Supercomm“ als „Preis“ für den gar nicht existenten Download.

Wenn ich erst meine E-Mail rausrücken soll, und dann nicht finde, was ich suche, werde ich deshalb sauer. Und eine Community, bei der ich irgendwann besondere Angebote bekomme, hilft mir absolut nix, wenn ich nicht nächstes Jahr eine Drittkanne zur Wohnzimmerdekoration günstig erwerben will, sondern genau jetzt eine Ersatzkanne brauche, weil meine kaputt ist. Und dafür auch nur 20 Minuten Zeit habe, weil die Familie wartet.

Überhaupt „Community“: Habe ich eh‘ gefressen. Geht eine (bezahlte!) Software nicht (FTP Voyager), Hilfe gibt es nur gegen Registrieren..doch dann sind da nur andere, die auch nicht wissen, warum die Software nicht (mehr) geht und dafür kommen ständig Mails, ich solle doch mal endlich ein Foto von mir hochladen und mich mehr aktiv in der Community einbringen..ey, was soll das? Denken die, ich brauche ein neues Hobby??? Ich will doch mein bißchen Freizeit nicht in einer Gemeinschaft von mit einer Software ebenfalls unglücklichen Unbekannten verbringen. Das ist doch absurd.

Wenn Sie seriös sind, dann sollten Sie das definitiv anders gestalten.

Ich habe jetzt die Formulierungen etwas entschärft. Bleibe aber dabei, daß das nervt.

Wie erläutert ist, hat das Blog kein Impressum, weil das nach einem gegen mich ergangenen Urteil ein unfairer Wettbewerbsvorteil wäre, weil dann Leute, denen hier was gefällt, am Ende bei mir was kaufen könnten. Da ich aber nix zu verkaufen habe und das Blog rein privat ist, will ich das Risiko nicht eingehen, von diesem selbsternannten „Wettbewerber“ wieder belangt zu werden. Anonym bin ich deshalb nicht. Ich wurde vom Gericht ausdrücklich aufgefordert, ein Pseudonym zu nutzen, weil mein Name zu Verwechslungen führen könnte.

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