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Ebay, Paypal und der Ärger mit Gemecker sowie Abhilfe… 10. Juli 2017

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches, Pleiten, Pech und Pannen, Rezensionen.
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Die meisten heute nutzen Ebay, um Dinge online zu kaufen. Ich nutze Ebay bzw. dessen Vorläufer Alando primär als virtuellen Flohmarkt, um ausrangierten Geräten ein zweites Leben zu geben und dafür noch ein bißchen zu bekommen.

Im Gegensatz zum normalen Flohmarkt muß man dazu dann nicht um 5 Uhr aufstehen, keine Tischgebühr zahlen, nicht den ganzen Tag verplempern und am Schluß auch nicht festellen, daß man für 3 € verkauft, aber für 30 € beklaut wurde: Verschickt man erst nach Zahlungseingang und akzeptiert man die Kombination Paypal und Selbstabholung nicht, die aus gutem Grund nicht erlaubt ist, so ist man vor Spaßbietern, die kaufen, aber die gelieferte Ware nicht zahlen, finaziell sicher. Muß dann natürlich das Angebot neu starten und sich ärgern, klar, aber Geld ist dann jedenfalls nicht weg.

Der Käuferschutz ist bei Ebay allerdings relativ hoch angesetzt. Man darf also nur Ware verkaufen, die einwandfrei ist bzw. muß Mänghel klar angeben. Versetht sich ja eigentlich von selbst.

Schwierig ist das allerdings bei Käufen aus dem Ausland: Mancher Käufer kann kein Deutsch, kauft aber trotzdem und ist dann unzufrrieden.

Allerdigs sind manche Artikel im Ausland durchaus gefragt und bei uns nicht. Deshalb mache ich mir die Mühe trotzdem, weiltweit anzubieten und solche Probleme zu riskieren.

Ganz doof ist allerdings die Kombination mit Paypal, wenn man nicht nur verkauft oder nicht nur einkauft. So hatte ich z.B. erst ein Gerät bei Ebay verkauft und wenige Tage später wg. spontanen Ablebena meiner Festplatte in der Hitzewelle eine neue Festplatte gekauft. Und kaum war diese vom Paypal-Guthaben abgebucht (man halt leider keine Option, für einen Kauf nicht das Guthaben zu verwenden), wollte eben ein solcher des Deutschen nicht mächtiger Auslandskunde einen vermeintlich defekten Artikel zurückgeben.

Hier wären die Portokosten höher gewesen als der Artikelpreis, deshalb wollte ich das auf keinen Fall. Doch Paypal friert in so einem Fall sofort die Zahlung ein, was zu einem Minus auf dem Konto führt, wenn man das (virtuelle) Geld bereits ausgegeben hat und in Folge leider zu einer Komplett-Blockade des Paypal-Kontos: Man kann nun nichts mehr einkaufen oder zahlen, bis entweder der Fall gelöst ist, eine ausreichend hohe weitere Zahlung eingeht oder man manuell auf das Paypal-Konto einzahlt. Ein automatischer Einzug von Bankkonto oder Kreditkarte ist gesperrt!

Manuelle Einzahlungen dauern aber leicht übers Wochendende bis zu 5 Tage. Und sind ärgerlich.

Es ging zwar bald eine weitere Zahlung ein, doch ein paar € zu wenig – ich konnte nicht mal das neue Paket mit Ebay frankieren 😦

Das Ganze konnte mit Hilfe der Hotlines schließlich gelöst werden. Allerdings erst nach Ablauf der vorgesehenen Fristen Und die Empfehlung seitens Paypal:

Man sollte mit einem Paypal-Konto tatsächlich nur entweder einkaufen oder verkaufen, niemals beides gleichzeitig, um dieses Schlamassel zu vermeiden. Wenn man aber nunmal sowohl kaufen (egal ob bei Ebay oder anderswo) als auch verkaufen (bei Ebay) will, dann sollte man ein zweites Paypal-Konto anlegen. An das kann man das Guthaben aus dem ersten ohne Abzug senden, wenn eine Transaktion klar abgeschlossen ist (positive Bewertung oder 60 Tage abgelaufen). Und kann vorher damit einkaufen, ohne eine Blockade zu riskieren, wenn ein Käufer etwas reklamiert, weil dann ja abgebucht werden kann und nichts aus dem Guthaben gezogen wird.

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