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Geht wohl nicht anders: Mit Anwälten gegen verleumndende Verschwörungstheoretiker 5. Januar 2018

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches, Nervensägen, Pleiten, Pech und Pannen.
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Für Insider nicht mehr neu, aber nach wie vor erschreckend: Wie Verschwörungsspinner selbst den im Netz eigentlich bestens aufgestellten Richard Gutjahr in die Enge trieben – und wie auch sein Arbeitgeber ihn zwar nicht kurzerhand gefeuert, wie das anderswo üblich ist, aber auch nicht wirklich unterstützt hat – denn auch Richard ist nur ein „Freier“ – und so jemand ist ja nach Logik öffentlich-rechtlicher Intendanten ja ein Gegner, gar ein Feind und kein Mitarbeiter… 😦

Richard hat nun den Rechtsweg gewählt. Denn wenigstens haben sein Arbeitgeber und sein Chef ja ihm zwar nicht wirklich geholfen, aber nicht gegen ihn agiert und er muß sich nicht auch noch gegen diese zur Wehr setzen.

Nur was macht man, wenn die Verschwörungstheorien auch 10 Jahre später noch vom eigenen (ehemaligen) Arbeitgeber publiziert werden? Der ehemalige Chef auch heute noch den Trollen und Stalkern mehr glaubt als seinem ehemaligen Mitarbeiter und stolz darauf ist, deren Verleumdungen weiter online zu halten, auf die man dann immer wieder angesprochen wird und wo man gerne mal „entfreundet“ wird, wenn man es wagt, etwas dazu zu sagen?

Der Gedanke, dann seinen ehemaligen Arbeitgeber verklagen zu müssen, damit der Mist endlich gesperrt wird, macht keine Freude…und all das ist ein guter Grund, sich Journalismus nicht mehr anzutun. Wir verlieren damit zwar ein wichtiges Stück Demokratie, doch für den Einzelnen ist so etwas genauso ätzend, als wenn er Behörden gegen sich hätte.

Doch diese – und das muß man hier klar loben – sind die einzig möglichen Verbündeten. Auf Kollegen darf man nicht bauen – die haben selbst Angst um ihren Job und ihr Leben.

Kommentare

1. Nur weil es gegen „die Richtigen“ geht, ist es noch nicht das Richtige: Richard Gutjahr und die Pfändung von compact-online.de | Notizen aus der Neidbranche - 24. Januar 2018

[…] Gutjahr hat im letzten Jahr einiges durchgemacht und ich kann alles verstehen, was dazu führen würde, daß sich dies […]

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