jump to navigation

Anstand im Umgang mit dem Personal ist im Journalismus nicht angesagt… :-( 16. April 2018

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches, Wie bitte?.
trackback

Erst vor wenigen Tagen schrieb ich über den Geschäftsführer, der plötzlich in der Mittagspause verschwunden war – „abgeführt“, durfte nicht mal mehr den Schreibtisch ausräumen.

Was er „angestellt“ hatte, wußte ich all die Jahre nicht. aber er hatte mich eingestellt und war uns Redakteure gegenüber immer korrekt aufgetreten, im Gegensatz zu seinem Gegenpart, dem Chef der Anzeigenverkäufer.

Vor ein paar Tagen war ich mal wieder an meinem früheren Arbeitsplatz zu Besuch, der für mich optimal gelegen war (nur 10 Minuten Arbeitsweg, sonst war es stets um 45 Minuten bis 1h 45m gewesen) und den ich „dank“ LeCroy verloren hatte. Viele dort kannten mich noch, ob am Empfang, in der Herstellung oder im ekretariat. Nur die Redakteure wurden über die Jahre immer wieder rausgeworfen und durch jüngere, billigere ersetzt.

Und nun erfuhr ich,w arum der Geschäftsführer damals so unfein unter Ausschluß des Publikums abgeführt wurde:

Er war aufgefordert worden, 16 Namen zu nennen. 16 Mitarbeiter, die „überflüssig“ seien.

Er war ein anständiger Mann und hatte sich geweigert.

Und das war sein Ende 😦 😦 😦

Und da fragt sich noch einer, warum im Journalismus so oft Arschlöcher in den oberen Positionen sitzen? Solche Dinge decken oder gar selbst in sie involviert sind?

Weil solche Leute halt wissen, wie man seine Position hält und andere über die Klinge springen läßt. Während die mit Anstand rausfliegen 😦

Advertisements

Kommentare»

1. ujf99 - 16. April 2018

Was ist eigentlich aus diesem Möchtegern-Erdogan geworden? Der war es doch, oder?

Gefällt mir

DL2MCD - 16. April 2018

Nein, der kam erst später, als eben jener, der uns eingestellt hatte (und der wohl auch der letzte war, der noch Redakteure als wichtige Mitarbeiter ansah), längst derartig mies entfernt worden war. Allerdings bekam den „Erdogan“ eigentlich niemand zu Gesicht, er hatte sich ja bekanntlich ein luxuriöses Büro mit Holzvertäfelung einrichten lassen, das er dann aber nicht nutzte, der Weg in die „Provinz“ war ihm wohl zu weit. Von daher kostete der zwar viel Geld, aber blöde Sprüche gab es nur aus der Ferne…
Damals gab es einen GF für die redaktionelle Seite und einen GF für die Anzeigenseite, und die große Klappe hatte der Anzeigen-GF. Den Namen weiß ich nicht mehr. Bis der, den Du meinst, kam, gab es den aber auch nicht mehr…

Gefällt mir


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: