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Nicola Schmidt und Julia Dibbern: Slow Family 5. Februar 2017

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BildVon der Kollegin Nicola Schmidt habe ich ja bereits ein gutes Buch besprochen. Ihr neuestes ist im Beltz-Verlag erscheinen und heißt „Slow Family„.

Der Inhalt ist kurz gefaßt, daß man Kinder nunmal nicht drängen kann und einfach entspannt genug sein muß, um bestimmte Umstände hinzunehmen.

Natürlich wird das weit ausführlicher und nützlicher erläutert.

Störend fand ich nur immer den Dreckfleck auf dem l, den vermeintlich die Kinder auf dem Buch hinterlassen haben – doch das ist eine Schnecke. Da hat wohl jemand beim Design nicht ganz mitgedacht 😉

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Süddeutsche.de: Nun Ad-Blocker-Blocker für Videos mit Krach ohne Vorwarnung 27. Dezember 2016

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Langsam wird mein Haß auf Online-Werbung immer größer. Ich habe die Musik am Computer immer extra leise, damit die Familie schlafen kann. Und dann passiert das hier:

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Ob das auch für Foren gilt? 15. Dezember 2016

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Bei Facebook-Seiten von Unternehmen muß der Betriebsrat mitentscheiden, ob dort Komemntare gepostet werden können, weil so einzelne Mitarbeiter bewertet werden können, so ein aktuelles Urteil.

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Panasonic DAB Mini-Anlage SC-PM250: Leider stocktaub 19. April 2016

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Mit dem DAB-Ghettoblaster AZB798T von Philips hatte ich ja zunächst wenig Glück, weil das Gerät kein Knaller, sondern auch nach Umtausch ein Brummer war. Deshalb holte ich als Ersatz die Panasonic DAB Mini-Anlage SC-PM250.

Diese hatte zwar guten Klang und gute Funktionen (Kassetten spielt sie nicht ab, aber das braucht auch niemand mehr) sowie einen günstigeren Preis. Nur leider ist ausgerechnet der DAB+-Empfang miserabel. Wo jedes andere Gerät 3 bis 6 Ensembles hereinbekam, tat sich die Panasonic-Anlage schon mit einem einzigen extrem schwer.

Während Philips das Problem lösen und ein funktionierendes Gerät schicken konnte, gab es von Panasonic keine Reaktion.

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Philips DAB Ghettoblaster AZB798T: Digitalbrumm versaut den Klang 16. März 2016

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Das wäre vor wenigen Wochen als Gerätetest auf einem anderen Blog gelandet, doch leider hat dieses die Ausrichtung geändert und nimmt nun keine Consumerthemen mehr.

Ein tragbarer CD-Spieler einfacher Bauart – „ist kein Geld da, nimmt man Elta“ – war leider endgültig krepiert. Zuvor war er schon unangenehm dadurch aufgefallen, daß er nicht HF-fest war und auf jedes funkende Etwas in einigen Metern Umkreis auch ausgeschaltet mit lauten Störgeräuschen reagierte. Macht sich in Schlafzimmern prima, wenn jedes Handy im Haus dann zu Gebrummel führt.

Diesmal sollte es was Gutes werden. Mit DAB+, damit man auch mal Radiosender hören kann, die sich noch ertragen lassen. Und nun neben CD auch mit MP3 via USB.

Weil man beim Online-Kauf so schlecht Bedienung und Klang ausprobieren kann, wurde der großstädtische Saturn-Hanswurst heimgesucht, als man ohnehin mal in derselben war.

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Natürlich gab es dort Verwirrung, weil es oft „Digitalradio“ hieß, aber nur UKW war, nur mit digitaler Frequenzanzeige, Es fand sich dann aber doch ein vermeintlich brauchbares Gerät, ein Philips AZB798T. Das hatte im Saturn-Hanswurst wunderbar funktioniert, soweit man das bei dem Krach dort beurteilen kann, und immerhin einen Dreh-Lautstärkeregler, nicht nur Tipptasten, die einfach Mist sind, wenn es mal beim Einschalten zu laut ist.

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Warum werden wir immer ärmer? 22. Februar 2016

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In den USA ist die Schere zwischen arm und reich sehr groß. In D war sie bislang geringer.

Allerdings wandern immer mehr aus dem Mittelstand, der mal die Mehrheit der Bevölkerung stellte, in die Armut. Dafür werden die Reichen noch reicher

Woran liegt das?

Nein, nicht an den Flüchtlingen, wie uns manche weis machen wollen. Sondern an manchen Gerichtsentscheidungen, wo die Richter ganz offen sagen, der „Kleine“ hat sich gegen den „Großen“ nicht zu wehren, und an der Steuergesetzgebung. Dazu gibt es heute noch zwei sehr gute Dokumentationen in der ARD-Mediathek zu sehen:

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Klischeeschmiede Degeto 7. Februar 2016

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Ein günstiges und interessantes Buch über Kino- und Fernsehklischees hat Christian Georg Salis geschrieben. So brennt immer völlig unökologisch selbst mitten im Wald irgendein Licht – sonst sieht man ja nichts – und in romantischen Szenen beginnt Musik zu spielen, was dann zu Erstaunen führt, wenn man plötzlich erkennt, daß diese tatsächlich von einem der Protagonisten oder zumindest aus einem real im Film existierenden Radio kommt:

Der Böse steht noch einmal auf und andere Klischees in Hollywood-Filmen

Es geht aber nicht nur um Hollywood, sondern auch ums deutsche Fernsehen. Herrlich die Erkenntnis:

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Wikipedia wird alt! 21. Dezember 2015

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Wikipedia hat die klassischen Lexika in Rente geschickt. Kein Brockhaus-Vertreter versucht mehr, einem für vierstellige Beiträge 30 Bände toten Baum anzudrehen.

Doch langsam wird die Wikipedia auch zum alten Eisen:

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„Amis sind doof…“ 17. Dezember 2015

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…sagt man ja so gerne bei uns. Aber damit hätte ja wohl keiner gerechnet:

An der S-Bahn-Station Fasangarten ist seit gestern Bombenstimmung. Und warum?

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Nicola Schmidt – artgerecht: „Wenn ich das früher gewußt hätte…“ Teil II 29. November 2015

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BildNicola Schmidt, die früher auch im Technik-B2B-Journalismus aktiv war, sich aber rechtzeitig davon gemacht hat, schreibt schon seit einiger Zeit ihren Windelfrei-Blog, in dem es darum geht, es Babys und Kleinkindern zumindest gelegentlich zu ersparen, jedesmal die Windel zu füllen und dann in der eigenen Sch… zu liegen oder zu sitzen. Etwas, was den meisten heutigen Eltern zunächst anstrengend erscheinen mag.

Tatsächlich ist jedoch das meiste um Kinder für heutige Eltern enorm anstrengend. Die Anforderungen der Arbeitswelt – ganz extrem übrigens im Journalismus, wo ja Familie nur als Störfaktor angesehen wird – sind mit den Anforderungen einer Beziehung und einer Elternschaft kaum in Einklang zu bringen. Noch dazu leben viele Familien inzwischen als Kleinfamilien alleine, ohne Oma, Opa oder Tanten, die auch mal auf Kinder aufpassen können, und die Frauen, die zuhause bleiben, damit wenigstens einer in der Familie noch arbeiten und etwas verdienen kann, werden halb wahnsinnig.

Zu Nicola Schmidts Buch „artgerecht“ hätte auch der Titel von Patrick Lynen „Wenn ich das früher gewußt hätte“ gut gepaßt. Denn die meisten Eltern ahnen gar nicht, was auf sie zukommt, selbst wenn es nicht ihr erstes Baby ist. Und warum das so ist.

Nicola Schmidt – artgerecht bei Amazon

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Didi’s Obststand an der Universität 17. November 2015

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Wer schon mal in München an der Uni aus der U-Bahn gestiegen ist, kennt ihn: Den Obststand von Didi, der eine Zeitlang auch das Wetter auf einem Lokalsender angesagt hat und einfach ein Münchner Original ist.

Zu toppen nur noch von diesem herrlichen, total nachhaltigen Imagefilm:

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Faule Aktientipps am Telefon 2. November 2015

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Was am Telefon verkauft wird, taugt eigentlich nie etwas, das ist einfach so. Noch dazu nervt es ungemein, dauernd aus der Arbeit gerissen zu werden oder wie aktuell wieder mit 39°C Fieber ans Telefon rennen zu müssen (der Empfang im Bett reicht nicht), nur um ein „wie gut, daß ich Sie gerade jetzt persönlich sprechen kann“ vorgesülzt zu bekommen.

Der betreffende Anrufer ist aber insgesamt sehr hartnäckig. Natürlich mit unterdrückter Rufnummer, was ja verboten ist, ruft er von einer Firma „BHA“ an und wirbt für den Kauf der Aktie mit der Wertpapierkennnummer A1X3XQ der Firma HQ Life.

Natürlich gibt es über diese Firma kaum Informationen. Wahrscheinlich gibt es nur wenige Aktien, und schon kleine Käufe treiben den Kurs nach oben. Was dann dazu führt, daß die Werber von stetig steigenden Aktienkursen berichten können.

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Abschaltung der Mittelwelle des bayrischen Rundfunks 30. September 2015

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Heute um 12.45 wurden die verbliebenen vier Mittelwellensender des bayrischen Rundfunks ausgeknipst. Geplant, auf die Minute genau.

Und was wurde dazu vom Moderatorenduo in der letzten Sendeminute gesagt?

Ich bin heute in Schwarz gekommen und werde Heinrich Hertz zitieren:

„Nehmt aus der Welt die Elektrizität, und das Licht verschwindet;“

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Viel Buhei um Nichts oder „Unfug, grober“ 27. Juli 2015

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Angesichts der aktuellen Blockupy-Exzesse in Frankfurt, bei denen am Ende die Polizei den Schaden hatte und ein grüner Politiker das auch noch mehr oder weniger verteidigte (das Zitat wird zwar meist verkürzt wiedergegegeben, aber gesagt hat er es) fiel mir meine erste „dienstliche“ Begegnung mit der Exekutive wieder ein. Auch damals war ein Banker involviert. Jedoch keine Demo.

Ich hatte vielmehr für das Abo der Zeitschrift „Elektor“ einen Bausatz erhalten. Ein Gerät namens „Buhei“, das ein völlig bescheuertes Geräusch erzeugte, wie ein besoffener Kanarienvogel rückwärts.

Außerdem war ich damals das erste Mal verliebt. Wobei die Verehrte sich damit brüstete, daß ich mit einer Leiter um ihr Haus geschlichen sei. Das war Quatsch, nicht nur, weil ich nicht schwindelfrei bin und sie direkt unterm Dach wohnte, sondern auch, weil man dann mindestens zwei Leitern gebraucht hätte, um erst auf eine Garage zu gelangen und dann dort die zweite, längere Leiter im Kiesbett aufzustellen. Das wäre selbst für einen nicht Schwindelfreien eine haarige Aktion gewesen.

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Nudelbrei 12. Juni 2015

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Neulich, beim Mensa-Arbeitstreffen:

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„Wenn ich das früher gewußt hätte…“ 12. Mai 2015

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Hätte, hätte, Fahrradkette…

Nachher ist man immer schlauer. Ich weiß heute auch, daß es mich billiger gekommen wäre, wenn ich Eva-Maria Michel im März 2000 mit Übergabe aller E-Mail-Adresssen den Zugriff auf mein Gehaltskonto übergeben hätte, denn das wäre nicht so prall gefüllt gewesen und ich hätte sie dann wegen Diebstahls anzeigen können. Von den noch weniger hilfreichen Besserwissereien anderer Mitmenschen ganz abgesehen. Ja, nachher blöd daherreden kann jeder.

Das ist aber im neuesten Buch von Patrick Lynen nicht gemeint:

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Lecker, lecker, laffer: Ritter Sport mit Mett! 1. April 2015

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Mniammniammniam…das ist ja wie Spiegeleier mit Schokolade:

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DDR – ohne Filter 20. März 2015

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Über die DDR gibt es einige Filme. Die von drüben – alles paletti, bonbonfarben. Die vom Klassenfeind – natürlich alles nur Miesmacherei und Propaganda.

Doch es gibt auch noch bis Dienstag 24.3. echte DDR-Reportagen aus dem Elend:

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Die „Monsterbumserin“ bei Amazon und ihre Bewertungen! 20. März 2015

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Also manche Produkte haben Namen, die gibts gar nicht. Und bei Amazon gibt es dann auch gleich die passenden Rezensionen dazu:

Damen Sweatjacke Monsterbumserin III
von Naketano
7 Kundenrezensionen
Preis: EUR 72,80 – EUR 79,99
Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Typische Fragen zu den Produkten:
– Ist dieser Basketball haltbar genug für einen Spielplatz im Freien?
– Passt diese Klimmzugstange in einen Standard-Türrahmen?
– Wie lange kühlt diese Wasserflasche die Flüssigkeit?

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Das ZDF, die Mediathek und von Schirach 16. März 2015

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Die Öffentlich-Rechtlichen Sender und das Internet sind keine Freunde. Sie sehen das Internet als Feind, wollen anderen alle Daten abnehmen und selbst Rundfunkgebühren für Internetzugänge kassieren. Der frühere Intendant des ZDF ist mir mit dem Spruch vom „Computer als Fernseher“ besonders unangenehm aufgefallen, weil ich einfach nicht mag, daß jemand das Gerät, mit dem ich arbeite, zum TV-Konsum-Gerät herabstuft und die Nutzung für die eigene Arbeit als nebensächlich herunterstuft. Ja, die meisten Leute daddeln und spielen nur noch mit dem Computer – ich verdammt nochmal nicht!

Immerhin muß man dem ZDF aber lassen, trotz Flash eine gute Mediathek zusammengezimmert zu haben: Es ruckelt nicht und die Navigation geht auch in Flash. Und so kann man unter schuld.zdf.de die 6 Folgen von „Schuld“ nach Ferdinand von Schirach ansehen plus die Interviews. Und dies auch schon vor der Ausstrahlung. Und das geht auch, ohne dass sich deshalb das ZDF schuld.de oder gar schuld.org einklagen muß!

Sehenswert, die Geschichten sind heftig, aber ohne viele brutale Szenen. Und angenehm: Die Folgen sind nur jeweils 45 Minuten lang, nicht 1:30 wie bei Tatort & Co.

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