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Achtung: Ab sofort muß jeder US-Politiker eine NSA-E-Mail-Adresse benutzen! 7. November 2016

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches, Pleiten, Pech und Pannen.
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Damit es ordentlich klappt mit der E-Mail-Überwachung!

Das jedenfalls muß man sich denken, wenn man sich den Klamauk um die „Clinton-E-Mail-Affäre“ ansieht.

Kurz zusammengefaßt: Hillary Clinton hatte sich einen eigenen, privaten E-Mail-Server installiert, statt die Regierungsssever zu benutzen, und den teils auch beruflich genutzt.

Das wird nicht gern gesehen, wegen der Hackgefahr und der vorgeschriebenen E-Mail-Archivierung. Nur:

  • Verboten war es damals, 2009, wohl noch nicht
  • Ihr Server wurde weniger attackiert als die offiziellen Server. War also tatsächlich sogar sicherer.
  • Und schon komisch, daß sowas genau eine Woche vor der Wahl hochgekocht wird

Ich kann absolut nachvollziehen, daß man Kontrolle über seine E-Mail haben möchte. Leider war ich darin ja nur bedingt erfolgreich, weil man mir E-Mail-Adressen weggeklagt hat, was noch einmal eine andere Geschichte ist. Aber die E-Mails auf dem Server geklaut hat man mir nur auf „offiziellen“ Accounts.

Es ist auch die Frage, wie sinnvoll die Archivierung ist, wenn es um Sicherheitsrisiken geht. So kann man zwar genau nachvollziehen, was Politiker getan haben – nur klaut einer das Archiv, istd as auch wieder eine Sicherheitslücke.

Wie auch immer, auch wenn ich Hillary Clinton als US-Präsidentin auch nicht als optimale Lösung sehe, Donald Trump darf es auf keinen Fall werden. Und da so eine dämliche Diskussion aufzumachen, um die Wahl zu beeinflussen, ist schon arg.

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