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E-Mail ist auch 20 Jahre nach Fritz Pleitgens Übergriff immer noch nicht sicher :-(((( 8. Februar 2020

Posted by DL2MCD in Grund und Sätzliches, Pleiten, Pech und Pannen, Wie bitte?.
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Ich bekam Post. Unangenehme Post. „Solche Briefe schreiben wir nicht gerne“, so die Ing-DIBA.

Nein, ich bekam keine Post. Nur Post, daß ich unangenehme Post bekommen hätte. Doch lesen muß ich sie in meinem Bankkonto.

Also einloggen ins Homebanking. MÖÖÖÖP! „Es geht gleich weiter, erst die Cookies annehmen“. Kommt seit zwei Wochen bei jeden, wirklich jedem Einloggen, obwohl ich die Dinger immer angenommen habe und nicht lösche.

Und gleich weider MÖÖÖÖP!: Zwei-Faktor-Authentifizierung. Ich muß das Einloggen am Handy bestätigen, das natürlich gerade zwei Stockwerke entfernt liegt. Ich wollte ja nichts überweisen, nicht mal den Kontostand abfragen, nur das Rundschreiben der DIBA lesen.

Es handelt sich um ein auf DINA4 fomratiertes PDF. Also auch noch runterladen, hoffentlich virenfrei, und öffnen.

Was drinstand?

 

Daß das kostenlose Girokonto ab Mai nicht mehr kostenlos ist, sondern 4,90 im Monat kostet :-(.

Und warum kann man das nicht in der E-Mail schreiben?

Die Nachfrage lanet natürlich erstmal bei einer NOREPLY@ing-diba.de. Wozu denn auch E-Mils mit gültigem Absender versenden? E-Mails sind ja nun mal nichts für Dialog, sondern nur für Spam!

Immerhin findet man bei der Ing-DIBA schneller eine gültige E-Mail-Adresse.

Und die Antwort?

Die Dokumente dürfen wir nicht per E-Mail versenden, denn das widerspricht dem Datenschutz. Nehmen Sie doch gleich Ihr Handy: Über die Banking to go App können Sie noch schneller auf Ihre Post-Box zugreifen.

Es unterliegt also dem Datenschutz, daß das Girokonto der Ing-DIBA ab Mai kostet? Huch, jetzt habe ich das große Geheimnis doch glatt ausgeplaudert. Kommt jetzt der Datenschutzbeauftragte zu mir, dem ansonsten ja scheißegal ist, wenn mir tatsächlich E-Mails weggeklagt werden?

Briefe werden hier aber auch regelmäßig den Nachbarn zugestellt, weil die Briefträger sich mit den Hausnummern oder Straßen vertun. Wenigstens eingeklagt hat die zwar noch niemand, aber sicherer sind sie auch nicht. Muß ich mir jetzt bald meine Post auch bei der Bank in Frankfurt abholen, weil sie aus Datenschutzgründen nicht mehr zugestelltw erden kann?

Und was soll der Quatsch mit dem Handy, wenn man jede Nachricht als DINA4-PDF ablegt? Soll ich jetzt am Handy einen Drucker mitschleppen? Oder ernsthaft die großen PDFs am Handy durchscrollen???

Ja, ja, die NSA kann bei E-Mail mitlesen. Aber inzwischen bin ich mir da auch bei Briefen nicht mehr sicher und sorry, die NSA ist doch über meine Bankverbindungen ohnehin informiert. Oder?

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